Hörgeräte und -systeme: Welche Hörsystemausstattung möchten Sie?
Hörgeräte testen und anpassen
Hörgeräte - die Ausstattung
Hörsysteme - Auswahl Hörsysteme - Zubehör

Hörgeräte testen, anpassen und tragen
Hörgeräte testen, anpassen und tragen
Viele Menschen hören und verstehen schon früh im Leben undeutlich. Eine einfache Verstärkung des Wahrgenommenen bringt nicht immer den gewünschten Hörerfolg. Undeutlich verstehen ist nicht nur leises Hören.
Laute Geräusche können dabei als unerträglich bis schmerzhaft empfunden werden. Spezielle Hörgerätetechniken sorgen dafür, daß sich Schwerhörige im Alltag besser zurechtfinden. Eine große Auswahl an verschiedenen Systemen, angefangen von einfachen linearen bis zu Multimikrofon -Technik und vollautomatischen digitalen Hörgeräten ermöglichen den Betroffenen individuell ihre Hörfähigkeit zu verbessern.
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"Das Hören mit beiden Ohren – binaurales Hören genannt – hilft uns, Klangquellen zu lokalisieren und Sprache in schwierigen Situationen leichter zu verstehen. Dies ist insbesondere in lauten und herausfordernden Hörsituationen wie auf einer Geburtstagsfeier hilfreich oder bei einer Unterhaltung im Auto.

Gezieltes Hören
Testen Sie die innovativen Funktionen von modernen Siemens Hörgeräten – zum Beispiel SpeechFocus 360. In Situationen, in denen sich der Hörgeräteträger nicht zu seinem Gesprächspartner umdrehen kann, richtet sich SpeechFocus 360 automatisch auf den Gesprächspartner aus – im Auto etwa auf den Beifahrer. Befindet sich der Gesprächspartner auf der Rücksitzbank, fokussieren die Hörsysteme automatisch nach hinten." (Sivantos)

Werden Sie Testhörer und besuchen Sie uns in einer unserer Filialen oder
rufen Sie uns an unter 030 - 48 48 19 92

Welche Hörsystemausstattung möchten Sie?
Ihr Hörsystem sollte optimal auf Sie abgestimmt sein. Da in der Regel beide Ohren von Schwerhörigkeit betroffen sind, empfiehlt es sich auch an beiden Ohren Hörsysteme zu tragen. Nur so wird die räumliche Orientierung erleichtert und Sprache - insbesondere bei Störgeräuschen - einwandfrei erkannt. Deshalb sehen auch die Krankenkassen die beidohrige Versorgung als Regelversorgung an.

 



Welche Hörsystem-Bauformen gibt es und wie sehen sie aus?

Wie wird Ihr Hörsystem aussehen? Damit Sie einen Eindruck davon bekommen, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Bauformen vor:

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Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO-Geräte)

Wie der Name schon sagt, ist dieses Hörsystem hinter dem Ohr angebracht, dabei wird es mit einem Winkelstück genau der Ohrmuschel angepasst. Unterhalb des Winkelstücks sitzt das Mikrofon. Trifft der Schall darauf, wird er verstärkt und über einen durchsichtigen Schallschlauch in das Ohrpassstück und dann weiter in den Gehörgang geleitet.

Ist die Hörbeeinträchtigung gering, ist kein geschlossenes Ohrpassstück nötig. In diesem Fall bleibt das Ohr offen, man spricht von einer "offenen Versorgung".

Bei HdO-Geräten ist hochwertige Technologie in einem kleinen, leichten und eleganten Gehäuse untergebracht, das beim Tragen kaum zu spüren ist. Das optische Erscheinungsbild können Sie bei uns ganz nach ihrem persönlichen Geschmack wählen.

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Im-Ohr-Geräte (IO-Geräte)

I0-Geräte werden im Ohr getragen. Das eingebaute Mikrofon liegt also genau dort, wo der Schall in das Ohr eintritt.

Man unterscheidet zwei Typen von IO-Geräten:

    1. Concha-Geräte (Ohrmuschel-Geräte)

    Dieses Hörsystem sitzt im Gehörgang und füllt zum Teil die Ohrmuschel aus. Die Farbe passt sich dem natürlichen Farbton Ihres Ohres an.

    2. Gehörgangsgeräte (CIC - Complete In the Channel)
    Gehörgangsgeräte stellen eine kosmetisch unauffällige Lösung dar. Sie werden direkt in den Gehörgang platziert, der dafür eine gewisse Größe haben muss. Lediglich ein kleines Nylonfädchen mit einer Kugel ragt aus der Ohrmuschel heraus und sorgt dafür, dass Sie Ihr Hörsystem gut einsetzen und herausnehmen können.

Implantierbare Hörsysteme

Sollten herkömmliche Hörsysteme für Sie nicht geeignet oder nicht ausreichend sein. Dann können Sonderformen wie z.B. implantierbare Hörsysteme weiterhelfen. Dafür ist ein Eingriff bei Ihrem HNO-Arzt oder in der HNO-Klinik erforderlich. Solche Spezialbauformen sind zum Beispiel:

    - Cochlea-Implantat (CI)

    - BAHA (Bone Anchored Hearing Aids)

Neben diesen Hörsystembauformen gibt es noch andere Spezialbauformen. Dazu zählen beispielsweise Tinnitus-Instrumente.

    Das Cochlea Implantat

    Das Cochlea-Implantat besteht aus zwei Teilen, dem internen Implantat und dem externen Sprachprozessor, der hinter dem Ohr getragen wird.
    Der Schall wird vom Mikrofon aufgenommen, in elektrische Signale transformiert und vom Sprachprozessor in ein elektrisches Pulsmuster umgewandelt. Dieses Pulsmuster wird über eine Spule durch die Haut zum Implantat geleitet und dann weiter zur Gehörschnecke (Cochlea) des Ohres.
    Hier wird das Pulsmuster entschlüsselt. Durch die elektrischen Impulse wird der Hörnerv stimuliert, der die Signale dem Gehirn übermittelt, wo sie nun als akustisches Ereignis interpretiert werden können.

    Informationen zum CI- Service für Cochlear finden Sie hier...

    BAHA Hörsysteme (Bone Anchored Hearing Aids)

    Die BAHA sind knochenverankerte Hörsysteme. Bei dieser Sonderform wird eine Titanschraube operativ in den Knochen hinter dem Ohr (in das Felsenbein) eingebracht. An dieser Schraube wird das Hörsystem befestigt.

    Der Schall wird von dem eingebauten Mikrofon aufgenommen und durch einen elektromagnetischen Wandler in Vibrationen transformiert. Die Vibrationen gelangen zunächst über die Titanschraube und dann weiter über die Knochenleitung in das Innenohr zur Gehörschnecke. Hier werden die Vibrationen entschlüsselt und so das Gehör wieder hergestellt.

Mehr zum Thema: der CI Service bei GANZ OHR ...

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Mit der Pro Akustik-Plus-Karte stehen wir Ihnen bundesweit mit jedem unserer 170 Partnerbetriebe im Schadensfall mit Rat und Tat zur Seite

  • Feineinstellung der Hörsysteme nach neuestem Stand der Technik (Perzentilanalyse)
  • Ersatzteiltausch z.B. Slimschläuche, Windfilter
  • Intensiv-Reinigung zur Reparaturvorbeugung

Wir sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 - 2000



Tinnitus - Hörsystem-Konzepte:

Tinnitus Hörsysteme und Methoden zur Entspannung, Tiefenentspannung und Stressbewältigung sind Bestandteile von Tinnitus Therapien.

Ziel dieser Therapien ist es, dass Gehirn an das Ohrgeräusch zu gewöhnen und die Aufmerksamkeit umzulenken.

Bei der Zuammenarbeit mit Medizinern und Psychologen ist GANZ OHR Ihr Hörakustik-Fachbetrieb für Tinnitus Therapien. Mehr zum Thema "Tinnitus - Behandlungsform und Hörsystem-Konzepte" finden Sie hier...


Kompetent und zertifiziert:

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Als zertifizierter Cochlear CI-ServicePartner sind wir Ihr Ansprechpartner vor Ort, wenn es um Fragen rund um Ihr Cochlea Implantat geht. Geniessen Sie weiterhin den gewohnten Service:

-Austausch, Reparatur und Wartung Ihres Prozessors
-die Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse -Bereithalten der wichtigsten Ersatzteile, Batterien und Zubehöre.